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Fast unbemerkt erreicht man an der bebauten Küste die Vororte von Marbella. Die schöne Stadt liegt in einer weiten Bucht wie in einem kolossalen Amphitheater seinem 1.200 Meter hohen Hausberg La Concha zu Füßen.
Um das recht kleine Stadtzentrum, das aus einer malerischen maurischen Altstadt und einer unmalerischen geschäftigen Neustadt besteht, ziehen sich - mehr oder weniger locker bebaut - Wohn- und pompöse Villenviertel die Berge empor und an der Küste entlang.
Die Stadt mit gleich vier Yachthäfen ist dank ihrer Parks und zahlloser Gärten ausgesprochen grün, Hochhäuser sind zum Glück rar. Fast 30 Kilometer lang sind die oft von Palmen überragten Strände Marbellas, darunter finden sich sehr belebte wie im Stadtzentrum oder ruhigere wie in den villenartigen Vororten. Überall finden sich Strandrestaurants – vom einfachen Chiringuito bis zu exzentrischen Beach Clubs, in denen jeden Sommer aufs Neue die Guinnessbuch-Einträge für den höchsten Schampus-Konsum an einem Tag getoppt werden.
Knapp 150.000 Menschen leben in Marbella, wenn alle da sind, die Häuser und Apartments besitzen, werden es im Sommer schon mal 400.000. Luxushotels, teuerste Restaurants und Clubs, glitzernde Luxuskarossen auf den Straßen und in den Yachthäfen, die millionen-schweren Schiffchen vor allem im Promihafen Puerto Banús und die Shoppingadressen mit Flagshipstores aller führenden Designer und Juweliere dort lassen ahnen, dass die Kaufkraft nicht bescheiden ist.
Sehenswert sind aber auch die Dalí-Skulpturen an der Avenida del Mar, das Casco Antiguo - die weißgetünchte Altstadt mit dem maurischen Kastell, der stattlichen barocken Pfarrkirche, den Stadtpalais auf der Calle Ancha und dem Museum moderner spanischer Gravierkunst im alten Hospiz (Museo del Grabado).